Richard de Bastion
Der gebürtige Engländer Richard de Bastion ist schon in den 60er Jahren auf der Bühne gewesen, wo er zusammen mit den Schlagzeugern Jim Capaldi (Traffic) und dann John Bonham (Led Zeppelin) seine ersten großen Schritte als Keyboarder machte.
Als Singer/Songwriter ist Richard in 1973 nach Berlin ausgewandert. Mit eingängigen Lieder und seinem ungewöhnlichen „Linkshänder“-Gitarrenstil ist er rasch zu einem der beliebten Künstler der damaligen westdeutschen Folkszene geworden. Nach der Veröffentlichung der LP „To our friends in prison“ (Henn Style de Bastion Merklin, 1974) ist Richard bei Meiselverlag als Komponist und Textdichter unter Vertrag genommen worden. Darauf folgte die Zusammenarbeit mit Peter Maffay, Marianne Rosenberg und zahlreiche weiteren Veröffentlichungen, unter anderem, zwei Titeln auf der Sally Oldfield-LP “Instincts”
In 1977 stellte er seine erste eigene Produktion vor. Das Konzeptalbum „Full Circle“ ist mit vielen begnadeten Berliner Musikern eingespielt worden.
Er ging im Jahr 1978 zurück nach England, mit einem Angebot, als Keyboarder in der Edgar Broughton Band einzusteigen. Mit den Brüdern und Arthur Grant (b) spielte er mit Pete Tolson & Tom Nordon (g) die Platte „Parlez vouz English?“ ein. Darauf folgten zwei Jahre Europatour. Wieder zurück in Berlin gründete er das L3 Tonstudio und gastierte als Keyboarder bei den Berliner Gruppen Bel Ami, Twins, Else Nabu, und Rozzay. 1987 erschien seine zweite Eigenproduktion, die LP „That’s Life“
Mit einer reichhaltigen Sammlung neuer Lieder ist Richard wieder unterwegs, allein mit seiner Gitarre stellt er die aktuelle CD „Open E“ vor
Kraja
Kraja - Vokal-Zauber aus dem Norden Schwedens
Die vier jungen Sängerinnen aus der nordschwedischen Hafenstadt Umeå werden seit ihre Debut-CD vor vier Jahren als eine große Entdeckung in der nordischen Folklandschaft gefeiert.
Die Kritiker überschlagen sich: „Vierstimmiger Gesang von einer Formsicherheit, die jegliche Vernunft übersteigt“. Die traditionellen und von den Gruppenmitgliedern neukomponierten Folksongs sind von „überirdischer Schönheit - so bezaubernd, dass es beinahe schmerzt.“
Der optische Eindruck und das ungekünstelte Auftreten der knapp über 20-jährigen Naturtalente sorgen auch live für Gänsehaut. Der Gesang von Kraja besticht durch eine hochkomplexe Mehrstimmigkeit, die mit unfassbarer Leichtigkeit vorgetragen wird.
Die Gruppe Kraja ist etwas Besonderes - das besagt schon der Name, der aus dem Wortschatz der samischen Bevölkerung in Nordschweden stammt. Kraja bedeutet: Der Ort, an dem du dich zu Hause fühlst.
Zitat der Gruppe: „Wir fühlen uns wie ein Instrument. Sollte eine von uns mal aufhören, gäbe es die Gruppe nicht mehr.“

Einl. 19 Uhr • Beginn 20 Uhr • Eintritt 15.-/12.- ermäßigt
Vorverkauf im BergWerk und in der Dorfbuchhandlung, Fischerhude
Weitere Infos beim Veranstalter: Jörg Gebauer T. 04293.789.646

